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Seite 6 - Teilhabe VEREINfacht | So gelingt der Sport für Alle
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 Die Vielfalt des Sports von und für Menschen mit Behinderung
  Das Ziel
Die Basis stärken und den Nachwuchs begeistern, in der Breite wie in der Spitze.
Dabei gilt es, mit Mut und Offenheit die Herausforderungen von Sportler*innen mit Behinderung in den Blick zu nehmen – im gesamten Spektrum des Behindertensports.

 PRÄVENTION SEXUALISIERTER GEWALT IM BEHINDERTENSPORT
Wie in allen Lebensbereichen muss auch im organisierten Sport alles unternommen werden, um Handlungen sexualisierter Gewalt an Menschen zu verhindern. Der Sport weist mit Blick auf Körperkontakt, Körperzentriertheit und Hierarchien Risikofaktoren auf. Im Sport von Menschen mit Behinde- rung kann zudem der Bedarf an Hilfestellungen und Assistenz zu größeren Abhängigkeiten führen.
Für den Deutschen Behindertensportverband (DBS) sowie alle Trainer*in- nen und Betreuer*innen ist es Pflicht und Verantwortung zugleich, dass der Sport von und für Menschen mit Behinderung als ein sicherer Raum wahrgenommen wird. Der DBS toleriert im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit oder mit drohender Behinderung sowie chronischer Erkrankung keine Gewalt und Diskriminierung in jeder Form von Seiten der Trainer*innen, Übungsleiter*innen, Vereinsverantwortlichen oder anderer Personen im Umfeld der Verbände und Vereine.
So gilt es, vor allem die Menschen zu schützen, die aufgrund eines besonde- ren Abhängigkeitsverhältnisses potenzielle Opfer sexualisierter Gewalt sein könnten. Darüber hinaus ist es unerlässlich, auch den Menschen im Umfeld der Sportler*innen Handlungssicherheit zu geben. In der Praxis muss daher eine Kultur der Aufmerksamkeit, des Hinsehens und des verantwortlichen Handelns gelebt werden, um sexualisierte Gewalt im Sport im Keim zu ersticken.
Weitere Informationen gibt es unter:
www.dbs-npc.de/psg-hilfen-materialien.html
  
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